„Ich möchte einen Onlineshop - was kostet mich das?“ Die Antworten auf dem Markt reichen von 200 bis 20.000 Euro, und alle sind „richtig“, denn ein Shop kann zehn verschiedene Dinge bedeuten. Hier ist die realistische Rechnung für 2026: was der Aufbau kostet, was der Betrieb kostet und wo die versteckten Kosten liegen, die niemand im Angebot erwähnt.
Was den Preis eines Onlineshops bestimmt
Vier Faktoren bestimmen den Preis: Anzahl und Komplexität der Produkte (50 Produkte mit 3 Varianten sind das eine, 5.000 SKUs mit Echtzeit-Lagerbestand etwas völlig anderes); die Integrationen - Paketdienste, Zahlungen, Rechnungsstellung, ERP; das Design - Template oder individueller Auftritt, der auf Verkauf ausgelegt ist; und die Inhalte - wer schreibt 200 Produktbeschreibungen? Die professionelle Erstellung eines Onlineshops beginnt damit, diese vier Punkte zu klären - bevor über Geld gesprochen wird.
Preisspannen 2026
Starter-Shop - ab 1.250 €
Bis zu 100-200 Produkte, WooCommerce, Anbindung an die Paketdienste Econt/Speedy, Nachnahme und Kartenzahlung, Einweisung in die Bedienung. Das ist unser Einstiegspaket - es deckt alles ab, was ein echter kleiner Händler braucht, ohne Kompromisse bei Geschwindigkeit und SEO-Grundlage.
Shop für wachsende Unternehmen - 2.500 bis 5.000 €
Individuelles Design passend zur Marke, Hunderte bis Tausende Produkte, Filter und Suche, automatisierte E-Mails (Warenkorbabbruch, Follow-up), Anbindung an eine Rechnungssoftware, Mehrsprachigkeit. Hier hört der Shop auf, eine „Website mit Warenkorb“ zu sein, und wird zur Verkaufsmaschine.
Große Plattform - ab 5.000 € aufwärts
B2B-Portale mit individuellen Preislisten, Echtzeit-Lagerbestand, ERP-Integrationen, Marktplatz-Funktionen. Der Preis ergibt sich aus dem Lastenheft.
Laufende Kosten: die echte Monatsrechnung
Hosting
Ein Shop ist schwerer als eine normale Website - 100-200 €/Jahr für gutes NVMe-Hosting. Langsamer Shop = abgebrochene Warenkörbe.
Wartung
Updates von WooCommerce und Plugins, Backups, Sicherheit. Bei einem Shop kostet ein Ausfall echte Bestellungen - Wartung im Abo ist keine Option, sondern eine Versicherung.
Zahlungsgebühren
Kartenanbieter nehmen 1-2,5 % pro Transaktion. Kalkulieren Sie das vom ersten Tag an in Ihre Marge ein.
Marketing
Ein Shop ohne Traffic ist ein Lager. Planen Sie von Anfang an Budget für Google Ads und SEO ein - nicht erst, „wenn es läuft“.
Versteckte Kosten, über die Angebote schweigen
Produktinhalte: Fotos und Beschreibungen für 300 Produkte sind Wochen an Arbeit - klären Sie vorab, wer sie erstellt. Die Datenmigration aus einem alten Shop oder aus Excel. Das rechtliche Minimum: AGB, DSGVO, Rückgabebedingungen - im Onlinehandel sind die Bußgelder real. Schulungen: Ihr Team muss Produkte anlegen und Bestellungen bearbeiten können, ohne Programmierer.
Der teuerste Shop ist nicht der für 5.000 €, sondern der für 500 €, der nicht verkauft und den Sie nach einem Jahr neu bauen. Die Plattform macht ein Zehntel des Erfolgs aus; der Rest sind Geschwindigkeit, Vertrauen und Traffic.
WooCommerce, Shopify oder etwas anderes?
Für den bulgarischen Markt (Econt, Speedy, Nachnahme, bulgarische Rechnungssysteme) ist WooCommerce der Standard mit dem besten Verhältnis von Preis und Eigentum - den ausführlichen Vergleich finden Sie in WooCommerce oder Shopify. Die kurze Antwort: ein eigener Shop auf WordPress für ein langfristiges Geschäft, eine gemietete Plattform nur für schnelle Tests.
Fazit
Das realistische Budget für einen funktionierenden Onlineshop in Bulgarien im Jahr 2026: ab 1.250 € einmalig + 150-300 €/Jahr laufende Kosten, dazu ein Marketingbudget je nach Ambition. Alles darunter ist ein Kompromiss, den Sie später bezahlen - mit Zinsen.
Nehmen Sie sich 3 Minuten und beschreiben Sie uns Ihr Projekt oder schicken Sie uns einfach, was Sie verkaufen und wie viele Produkte Sie haben - innerhalb eines Werktags erhalten Sie ein konkretes Angebot mit klaren Posten, keine „Von-bis“-Spanne.




